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Topfkultur auf Balkon und Terrasse

Nicht jede/r NaturliebhaberIn hat einen großen Garten zur Verfügung, in dem man nach Lust und Laune experimentieren kann. Naturoasen finden aber auch Platz auf kleinstem Raum.

Naturgärten gelten heute als Synonym für Lebensqualität. Kaum anderswo kann man so schnell und unkompliziert Ruhe tanken wie in seinem grünen Wohnzimmer. Und hier kommt es gar nicht so sehr auf die Größe an. Ganz egal, ob es sich dabei um einen großzügig angelegten Naturgarten, einen vielseitigen Terrassengarten oder einen blühenden Balkon handelt, manchmal kann auch ein Fensterbrett mit etwas Kreativität für ein kleines Naturparadies daheim ausreichen. Kleine Naturoasen können als Trittstein-Ökosystem in einer bebauten Umgebung fungieren, an dem sich Tiere und Pflanzen niederlassen und weiter ausbreiten können. 

Besondere Anforderungen
Durch die extremen Bedingungen im Lebensraum „Blumentopf“ ist eine besonders sorgfältige Pflanzenauswahl von Bedeutung. Ihnen steht nur wenig Platz für die Wurzeln zur Verfügung und sie sind Witterungseinflüssen, wie Trockenheit oder Frost, verstärkt ausgesetzt. Die regelmäßige Versorgung mit Wasser – im Idealfall mit Regenwasser – ist genauso wichtig wie die Zufuhr von Nährstoffen. Das einfachste und zugleich wirksamste Mittel dafür ist Kompost. Er verbessert die Bodenstruktur und versorgt die Pflanzen gleichmäßig mit Nährstoffen. Damit es nicht zu Staunässe kommt, sollte jedes Pflanzgefäß ein Loch im Boden haben und eine Drainageschicht aus Ziegelsplitt, Blähton oder Tonscherben, damit überschüssiges Wasser abfließen kann. Bringen Sie zwischen Drainageschicht und Substrat ein durchlässiges Vlies als Trennung ein. 

Substrate selbst herstellen
Mischen Sie Gartenerde, Kompost und Sand zu jeweils einem Drittel. Wenn Sie ein fertiges Substrat kaufen möchten, achten Sie darauf, dass Sie torffreie Erde auswählen. Vor dem Austrocknen schützt eine Mulchschicht aus Grasschnitt.

Pflanzenkombinationen
Pflanzen, die zusammen in ein Gefäß kommen, sollten die gleichen Ansprüche haben. Für ein sonniges Duftkisterl eignen sich hervorragend mediterrane Kräuter wie Salbei, Thymian oder Lavendel. Gräser wie das Federgras peppen diese Kombination auf und sind auch im Winter schön anzuschauen. Auf schattigen Fleckchen fühlen sich zum Beispiel Wurmfarn, Funkie, Herbstanemone oder Immergrün wohl. Grundsätzlich gilt: Viele ungefüllte Blüten locken Insekten an. So beleben Schmetterling, Hummel und Co auch den kleinen Topf-Garten!

 

zuletzt geändert am: 01.09.2009   drucken   zurück