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Herbstlicher Fruchtgenuss

Obststräucher und Wildgehölze sind ein Muss für jeden Naturgarten. Jetzt im Herbst verwöhnen sie uns mit köstlichen Früchten in allen Variationen.

Jeder kennt die traditionellen Obst-Beerensträucher, wie Johannisbeere, Stachelbeere, Himbeere, Brombeere und ihre Kreuzungen untereinander z.B. Jostabeere (Johannisbeere x Stachelbeere) oder Taybeere (Himbeere x Brombeere). Sie werden in allen Farbvarianten – von weiß über gelb und rot bis schwarz – gezüchtet. Weit verbreitet sind auch die sog. kanadischen Heidelbeeren, aber ihr Bedarf an saurer Torferde hindert etwas ihre Verwendung in Naturgärten. Dagegen ist die Heckenkirsche völlig anspruchslos und ihre Früchte können als erstes Obst noch vor den ersten Erdbeeren geerntet werden. Die Wiederentdeckung der Quitte, Mispel oder des Mandelbaums versetzt uns in Geschmackserlebnisse vor 100 Jahren, und neu kommen wir auf den Geschmack von Felsenbirne und Bocksdorn.

Wir widmen unsere Aufmerksamkeit aber den wildwachsenden Sträuchern, die nicht so stark im Geschmack, süß und saftig wie die veredelten Gartensorten sind, aber einen um so größeren Vorrat an Vitaminen, Mineralstoffen und weiteren Stoffen haben, der die Vitalität und Abwehrkraft des Organismus unterstützt. Und sie wachsen fast überall. Die meisten Früchte isst man nicht roh – man verarbeitet sie zu Kompotten, Gelees, Marmeladen, macht aus ihnen aber auch Wein, Likör und Schnaps. Sie sind schon seit ewigen Zeiten eine ausgezeichnete Beilage zu Wildgerichten.

Den Holunder muss man gar nicht ausführlich vorstellen, seine Blüten und Früchte werden reichlich verwendet, genauso wie die Früchte der Hagebutte oder der Hasel. Weniger bekannt sind die Kornelkirsche („Dirndl“), der Weißdorn, die Berberitze, der Wacholder und der Schlehdorn. Diese Früchte sammeln nur FeinschmeckerInnen. Dafür ist Sanddorn ein Verkaufsschlager in den Reformhäusern. Heidelbeere, Preiselbeere und Gemeine Moosbeere sollten wegen ihres Anspruchs auf einen sauren pH-Wert nur in ihrer natürlichen Umgebung gezüchtet werden, wo sie eine reiche Ernte versprechen, woanders ist ihre Züchtung ungünstig. Viele Ziersträucher haben auch eine heilende Wirkung.  

Ing. Dana Křivánková

zuletzt geändert am: 29.02.2012   drucken   zurück