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Tomatenminiermotte (Tuta absoluta)

Ein nachtaktiver Kleinschmetterling (auch Südamerikanische Tomatenmotte oder Tomatenblattminierer genannt) dessen Larven schädigend an Tomatenpflanzen auftreten

Hauptsächlich Tomaten aber teilweise auch andere Wild- und Kulturpflanzen aus der Familie der Nachtschattengewächse.

Schadbild

Die Larven ernähren sich vom Grundgewebe der Blätter. Die äußerste Blattschicht bleibt dabei unbeschadet, wodurch die flächigen, fleckenförmigen Fraßstellen (Minengänge) durchscheinend sind.

Weiters können sich die Larven auch auf Triebe und Frucht ausbreiten. Während befallene Triebe durch die Fraßtätigkeit Wuchshemmungen zeigen oder welken, können verletzte Früchte in weiterer Folge durch Pilze und Bakterien infiziert werden

Ein starker Befall führt zum Absterben der Tomatenpflanze.

Lebensweise

Die erwachsenen Motten (6-8 mm Länge, unscheinbar grau-bräunlich gefärbt, mit langen Fühlern) sind nachtaktiv, tagsüber verstecken sie sich  zwischen den Blättern. Die Eier (weißlich bis gelb) werden auf Blätter (vorwiegend Blattunterseite) und Stängel der Wirtspflanze abgelegt. Etwa 5 Tage nach der Eiablage schlüpfen die Larven. Diese sind je nach Larvenstadium 1 mm - 7,5 mm lang, unterschiedlich gefärbt und anhand einer dunklen Zeichnung hinter dem Kopf erkennbar. Die Larven leben in Blättern, Stängeln oder Früchten. Nach ca. 13-15 Tagen erfolgt die Verpuppung. Diese kann sowohl in den Fraßgängen, auf der Pflanze, als auch im Boden stattfinden. Nach 9-11 Tagen endet das Puppenstadium, 10-12 Generationen pro Jahr sind möglich.

Vorbeugende Maßnahmen:

  • beim Kauf: Pflanzenmaterial auf Befall kontrollieren
  • natürliche Gegenspieler fördern
  • Eingänge von Glashäusern oder Pflanzen selbst mit Insektenschutznetz abdecken

Direkte Maßnahme:

  • befallene Pflanzenteile so rasch wie möglich entfernen und vernichten (nicht zum Kompostgeben)

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zuletzt geändert am: 15.10.2013   drucken   zurück