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Bakterienbrand an der Walnuss

Dunkle Flecken auf Blättern, jungen Trieben oder auf der Fruchtschale.

Hervorgerufen durch das Bakterium Xanthomonas campestris pv. juglandis.

Schadbild

Je nach Befallsstärke zeigen sich Symptome, schwarze punktförmige Stellen, oft umgeben von einem gelben Rand auf Blättern, jungen Trieben oder jungen Früchten. Diese vergrößern sich rasch, wodurch (zumeist eingesunkene) schwarze Flecken entstehen.
Die Folgen sind vorzeitiger Blatt- und Fruchtfall und das Absterben befallener junger Triebe.
Die Schale der Früchte kann nur teilweise oder auch ganz betroffen sein. Bei frühzeitigem Befall sind die Früchte nicht mehr genießbar, der Kern schrumpft. Tritt der Befall erst später auf, wird hingegen nur die äußere Schale infiziert.

(Der Bakterienbrand wird öfters mit der Pilzerkrankung Marssonina verwechselt.)

Lebensweise
Das Bakterium überwintert in den Knospen und Trieben. Im Folgejahr kommt es bei ausreichender Feuchtigkeit (Regen, Nebel, Tau) zu einer erneuten Infektion des jungen Pflanzengewebes (älteres Pflanzengewebe ist weniger anfällig). Die Bakterien dringen dabei über Spaltöffnungen oder über Wunden in das Wirtsgewebe ein und verbreiten sich im Inneren. Als Schleimtröpfchen treten sie zu Tage und können so durch Regentropfen, Insekten oder Pollen weiterverbreitet werden.

Vorbeugende Maßnahmen
- laufende Kontrolle des Baumbestandes
- Gartenwerkzeuge nach dem Kontakt mit befallenen Pflanzen desinfizieren

Neupflanzung: Es gibt keine resistenten Sorten, jedoch Sorten wie “Geisenheimer“, “Weinheimer“
oder “Mosel-Walnuss“ sind weniger anfällig, im Gegensatz zur Sorte “Esterhazy II“.

Direkte Maßnahmen:
- Rückschnitt befallener Pflanzenteile
- abgefallene Blätter entfernen und vernichten

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zuletzt geändert am: 27.10.2016   drucken   zurück