Natur im Garten international die umweltberatung
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BIO-GARTENDOKTOR
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Spiel- und Lernparadiese im Garten gestalten

Wie fange ich an?

Kinder sollten in Gärten Möglichkeiten zum Schaukeln, Hüpfen, Rutschen, Klettern, Balancieren, Riechen, Schmecken und Faulenzen vorfinden, damit sie sich wohlfühlen und Neues entdecken können. Um das gewährleisten zu können, muss man bei der Gartengestaltung einiges beachten.

Es braucht Sand- und Wasserbereiche, Kiesflächen und Erdgruben. Materialien wie Äste, Steine und Blätter sollen zum kreativen Spiel bereitstehen und in Bauten integriert sein. Kinder lieben auch Rückzugsbereiche: Versteckhecken, Hügel und Weidenbehausungen sind dafür ideal. Damit die Sinne nicht zu kurz kommen, sollten Duft- und Geschmacksecken in Form von Kräuterspiralen, Naschbeeten und Fruchthecken mit eingeplant werden.

Durch ein Hoch- oder Kindernaschbeet lernen Kinder, Verantwortung zu übernehmen und werden gleichzeitig durch natürliche Naschereien belohnt. Es sollte mit kinderfreundlichen Früchten wie Tomaten, Erdbeeren und Karotten bepflanzt werden. Die Beete können von der Form des konventionellen Rechtecks abweichen und den Ideen des Kindes überlassen werden. Der Vorteil eines Hochbeets besteht darin, dass die Kleinen wie an einem Spieltisch uneingeschränkt gärtnern können, während die Pflanzen vor den Füßen geschützt sind.

Eine Kräuterspirale bietet platzsparend eine Unmenge an neuen Düften. In den Nischen der Steine finden Kleintiere, wie Eidechsen und Käfer Unterschlupf. Kinder können sie beobachten und mit der Kräutervielfalt früh an eine Küche jenseits von Geschmacksverstärkern herangeführt werde.

Weidenbauten bieten Unterschlupf zum Rasten und Platz, um Rollenspiele auszuprobieren. Durch ihre Biegsamkeit können Weiden schön zu kleinen Zelten oder Tunnels zusammengebunden werden. Aber auch Zäune, Raumteiler, Skulpturen und Bögen lassen sich aus ihnen formen. Sie bieten dabei nicht nur den Kindern Unterschlupf, sondern auch Tieren, die dort Platz zum Nisten finden.

Für die ersten Bauversuche können Kinder Nützlingshotels selber machen. Mit Holz, Stroh und anderen Naturmaterialien lassen sich schnell Unterschlüpfe und Überwinterungsmöglichkeiten für Klein- und Nutztiere, wie Bienen, Käfer, Fliegen und Würmer herstellen.

Des Weiteren besteht ein naturnaher Garten aus Sandmulden mit Baumstammabgrenzungen, Sand-kisten, die mit Kastanien, Steinen und Hölzern befüllt werden, Wassergräben, die mit Steinen ausgelegt sind u.v.m.

Bevor man allerdings mit der Bepflanzung des Gartens beginnt, sollte man sich anhand eines Planungs-Bastelbogens und einer Liste an nützlichen Pflanzen genaustens die Baupläne vorher überlegen. So umgeht man später böse Überraschungen und eine chaotische Bauphase.

Nähere Informationen zu Naschbeeten, Weidenbauten etc. finden Sie unter Infoblätter Gestaltungsideen.

zuletzt geändert am: 29.08.2012   drucken   zurück