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Drahtwurm (Elateridae)

Schädling, Fraßschäden treten an verschiedensten Wurzelgemüsen auf. Befallene Pflanzen welken oder verkümmern.

Schadbild:
Die Drahtwürmer sind die Larven der Schnellkäfer. Sie leben unterirdisch und fressen an Wurzeln. Jungpflanzen und Wurzelgemüse, vor allem Salat, welken plötzlich. Die Fraßlöcher an Wurzelgemüsen sind kleiner als die von Engerlingen. Drahtwürmer können vor allem nach einem Wiesenumbruch verstärkt vorkommen.

Lebensweise:
Die leuchtend gelben bis orangeroten, 2 bis 3 cm langen und drahtigen Larven besitzen vorne 3 Beinpaare. Der Käfer ist ca. 1 cm lang. Er schädigt die Pflanzen nicht, weil er sich nur von abgestorbenen Pflanzenteilen ernährt.


Vorbeugende Maßnahmen:
Nützlinge fördern: Maulwurf, Spitzmäuse, Laufkäfer, Vögel (durch Stein-, Holzhaufen, Nisthilfen...)
Bei Wiesenumbruch vor der Saat Hühner eintreiben
Gezielte Bewässerung - Drahtwürmer meiden die Trockenheit.
Bodenbearbeitung und –lockerung

Direkte Maßnahmen:
Köder auslegen: Halbierte Kartoffeln (oder Kartoffelscheiben) etwa 5-10 cm tief an verschiedenen Stellen eingraben und nach etwa 2 Tagen die Drahtwürmer absammeln.
Die Köder-Kartoffeln können mit Stöckchen oder Wollfäden markiert werden.

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zuletzt geändert am: 08.06.2016   drucken   zurück