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Gartenrotschwanz (Phoenicurus phoenicurus)

Das Männchen des Gartenrotschwanzes gehört mit seiner auffälligen Färbung zu den schönsten heimischen Singvögeln. Als später Heimkehrer aus dem Winterquartier ist er für noch freie Nisthöhlen sehr dankbar.

Aussehen
Ca. 14 cm groß; Männchen Gesicht und Kehle schwarz; weißer Stirnfleck; Schwanz, Bürzel, Brust und Flanken leuchtend rostrot, Oberseite schiefergrau
Weibchen unauffällig gefärbt, oben gräulichbraun, unten gelblichbraun

Lebensweise
Sein Lebensraum sind lichte Laub- und Mischwälder, aber auch Gärten und Parks. Dort flattert der Vogel häufig von Zweig zu Zweig oder schwirrt plötzlich in die Luft, um fliegende Insekten zu fangen. Nahrung wird aber auch am Boden gesucht. Der Gesang beginnt mit einem kräftigem, gequetschten Triller und klingt mit zaghaften zwitschernden Tönen aus. Der prächtige Vogel benötigt natürliche oder künstliche Höhlen (Bäume, Erdhöhlen, Mauernischen), um seinen Nachwuchs aufzuziehen. Das Weibchen baut ein Nest aus Gras, dass mit Haaren ausgepolstert wird. Von Mitte Mai bis Juni werden 5 – 8 Eier in ca. 13 Tagen ausgebrütet, die von beiden Elternteilen gefütterten Jungvögel verlassen nach ca. 16 Tagen das Nest. Ein bis zwei Bruten pro Jahr

Nutzen
Der Großteil der Nahrung besteht aus Insekten und deren Larven, besonders während der Brutsaison werden im Zuge der Jungenaufzucht viele Schädlinge des Gartens vertilgt. Im Herbst werden auch Beeren gefressen.

Förderung
Durch das Anbringen geeigneter Nistkästen (ovales Einflugloch,  mind. 45 mm) ab Ende April kann die Wohnungssuche erleichtert werden. Für die Nahrungssuche sind Sträucher und Hecken (Laubgehölze) von Vorteil.

zuletzt geändert am: 25.11.2009   drucken   zurück