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Grünling (Carduelis chloris)

Diese olivgrüne Finkenart ist in der Nähe menschlicher Siedlungen regelmäßig anzutreffen. Besonders in der kalten Jahreszeit ist der Grünling häufiger Besucher der vom Menschen eingerichteten Futterplätze.

Aussehen
Ca. 15 cm groß, olivgrün mit kräftigem horngrauem Schnabel; gelbe Flügelbinden und gelbe Schwanzkanten; Weibchen in der Farbe matter

Lebensweise
Grünlinge leben sehr gesellig und nisten gern in aufgelockerten Kolonien in benachbarten Büschen. Die Rufe des Vogels erinnern an ein lautes, schnelles Klingeln, zur Brutzeit ein eindringliches nasales „Schüäh“. Der Gesang des Männchens wird von Baumspitzen oder im Balzflug mit kanarienartigem Zwitschern vorgetragen.
Beide Partner bauen in Bäumen oder Hecken (meist in 2–4 m Höhe) ein unordentliches, napfförmiges Nest aus Gras, Moos und Wurzeln, dass mit Wurzelwerk ausgelegt wird. Ende April bis August legt das Weibchen 5–6 Eier, welche in 13–14 Tagen ausgebrütet werden. Die von beiden Eltern gefütterten Jungen sind nach 12–16 Tagen flügge, meist 2 oder sogar drei Bruten im Jahr.

Nutzen
Da sich diese Finkenart fast ausschließlich von Sämereien ernährt, hilft sie bei der Dezimierung unerwünschter Unkrautsamen. Daneben werden auch Früchte und Beeren verzehrt.

Förderung
Nicht notwendig

zuletzt geändert am: 25.11.2009   drucken   zurück