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Stippigkeit bei Äpfeln

Stippigkeit ist eine ernährungsphysiologische Störung bei Äpfeln, die durch zu späte und zu hohe Stickstoffdüngung auftritt. Die befallenen Früchte weisen braune, bitter schmeckende Zellpartien unter der Fruchthaut auf.

Schadbild:
Dicht unter der Fruchtschale treten kurz vor der Ernte oder während der Einlagerung 1 bis 5 mm große braune Verfärbungen auf. An den Befallsstellen sinkt die Schale leicht ein, und es bilden sich an der Oberfläche dunkelgrüne Flecken. Die befallenen Äpfel schmecken oft bitter.

Lebensweise:
Stippigkeit wird vorwiegend durch einseitige und zu späte Düngung (zu hohe Kalium- und Stickstoffgaben) verursacht, die bei den Früchten die Kalziumversorgung beeinträchtigen. Diese Erscheinung wird zudem durch starke Temperatur- sowie Feuchtigkeitsschwankungen von August bis September (vor der Ernte) gefördert. Überdies begünstigt ein zu geringer Humusgehalt im Boden die Stippe. Stippigkeit kommt vor allem an Kernobstsorten, wie Boskoop, Glockenapfel, Maigold, Gravensteiner, Cox Orange vor

Vorbeugende Maßnahmen:
- Bei anhaltender Trockenheit während der Entwicklungs- und Reifephase, sollte ausreichend gewässert werden.
- Mit einem vielseitig zusammengesetzten Kompost und einer ausreichenden, vorwiegend organischen Düngung kann Mangelerscheinungen und somit auch der Stippe vorgebeugt werden.
- Späte und zu hohe Stickstoffgaben vermeiden!
- Zu dichter Fruchtbestand sollte ausgelichtet werden.

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zuletzt geändert am: 15.10.2013   drucken   zurück