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Bärlauch (Allium ursinum)

Bärlauch, auch Wald- oder Almknoblauch genannt, kommt wild in ganz Europa und Nordasien vor. Diese Waldpflanze zählt zu den ältesten verwendeten Wildkräutern überhaupt.

Botanik/Sorten
Bärlauch gehört zu den Lauch- und Zwiebelgewächse (Alliaceae) und ist eine teppichbildende Staude mit elliptischen, langen Blättern und sternförmigen, weißen Blüten. Die matten, hellgrünen Blätter haben jeweils einen langen, deutlichen Blattstiel.

Anbau/Standort
Bärlauch wächst vor allem in Auen, an Bächen und in schattigen Schluchten. Er lässt sich leicht im Garten ansiedeln, indem Sie Bärlauchzwiebeln im Garten in eine lockere, humusreiche Erde setzen.

Bärlauch- Doppelgänger
Verwechseln Sie Bärlauch NICHT mit seinen giftigen Doppelgängern der Herbstzeitlose, dem Maiglöckchen oder der Weißwurz! Im Gegenteil zu den toxischen Pflanzen riechen Bärlauchblätter eindeutig scharf nach Knoblauch und die Blattunterseite ist matt mit einer deutlich erkennbaren Mittelrippe.

Ernte/Aufbewahrung
Die zarten jungen Blätter des Bärlauchs werden geerntet, bevor die Pflanze blüht. Bärlauch lässt sich sehr gut in Öl konservieren. Blanchieren und einfrieren ist eine weitere Möglichkeit der Haltbarmachung.

Inhaltsstoffe/Wirkung
Bärlauch ist reich an Vitamin C und wirkt antimikrobiell, stoppt so Entzündungen und kann den Cholesterinspiegel senken. Traditionell wird Bärlauch auch bei Magen- und Darmstörungen angewendet.




zuletzt geändert am: 21.08.2007   drucken   zurück