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Beifuß (Artemisia vulgaris)

Beifuß wächst wild an Wegrändern, Hecken und Geröllhalden, wird aber auch in Gärten angebaut. Seine Herkunft ist nicht bekannt, doch ist er schon sehr lange als Schuttpflanze bei uns heimisch.

Botanik/Sorten
Der mehrjährige Beifuß ist ein recht kraftvolles Gewächs aus der Familie der Korbblütler (Compositae). Er wird bis zu 2m hoch.

Anbau/Standort
Beifuß lässt sich leicht aus Samen oder durch Wurzelteilung vermehren. Eine Pflanze genügt für den gelegentlichen Gebrauch. Auf kalkhaltigen, sonnigen und trockenen Standorten entwickelt sich das Aroma besonders gut. Sauren Boden verträgt der Beifuß nicht!

Ernte/Aufbewahrung
Man verwendet die noch geschlossenen Blütenknospen am besten frisch. Geöffnete Beifußblüten schmecken sehr bitter. Zum Trocknen schneidet man die ganzen Zweige mit den noch geschlossenen Blütenknospen. In der Küche finden nur die Knospen Verwendung, daher werden die Zweige von den Blättern befreit und die Knospen getrocknet.

Wirkung
Die Bitterstoffe des Beifußes sind gut für die Verdauung. Sie regen die Produktion der Verdauungssäfte an und wirken daher auch appetitfördernd. Aber Vorsicht! Beifuß nicht überdosieren und während der Schwangerschaft auf Beifuß verzichten.

zuletzt geändert am: 14.12.2009   drucken   zurück