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Borretsch (Borago officinalis)

Borretsch kam im Altertum über Griechenland nach Südeuropa. Von Spanien aus fand er den Weg in die mittelalterlichen Klostergärten nördlich der Alpen. Heute kommt er an feuchten Plätzen auch verwildert vor.

Botanik/Sorten
Das robuste, einjährige Kraut gehört in die Familie der Borretschgewächse (Boraginaceae).

Anbau/Standort
Borretsch ist anspruchslos, wenn er genügend Platz, Sonne und Feuchtigkeit hat. Da die empfindlichen Wurzeln das Umpflanzen meist nicht vertragen, sollte von April bis Juni ins Freiland an Ort und Stelle gesät werden. Borretsch ist ein Dunkelkeimer, daher die Samen gut mit Erde bedecken.

Ernte/Aufbewahrung
Sobald die Pflänzchen kräftig genug sind, können Sie laufend junge Blätter ernten. Ältere Blätter sind nicht mehr für den Verzehr geeignet. Borretsch lässt sich nur schlecht konservieren. Das Einlegen der Blüten und Blätter in Essig ist möglich.

Wirkung
Borretschkraut und -blüten enthalten Pyrrolizidinalkaloide, die möglicherweise leberschädigend und krebserzeugend wirken. Verwenden Sie Borretsch deswegen nur in sehr geringen Mengen!

zuletzt geändert am: 14.12.2009   drucken   zurück