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Eberraute (Artemisia abrotanum)

Die Eberraute stammt aus Südeuropa und Vorderasien. Sie kam im 10. Jahrhundert in die mitteleuropäischen Kloster- und Bauerngärten. Heute ist sie eine Kräuterrarität.

Botanik/Sorten
Die Ebberraute gehört zur Familie der Korbblütler (Compositae). Sie ist mit dem Beifuß, dem Wermut und dem Estragon verwandt. Die aufrechten Stängel werden bis zu einem Meter hoch. Der Großteil der Zweige ist verholzt, nur die neuen Triebe sind weich und krautig. In Mitteleuropa kommt es wegen der späten Blüte meist nicht mehr zur Fruchtbildung.

Anbau/Standort
In unserem Klima reifen die Samen nicht aus und werden auch nicht im Handel angeboten. Die Vermehrung erfolgt durch Teilung älterer Pflanzen oder aus Stecklingen, die sich sehr leicht bewurzeln. Gut sortierte Stauden- und Kräutergärtnereien bieten die Eberraute an. Für den Bedarf einer Familie reicht eine Pflanze.
Die Eberraute liebt kalkhaltigen, trockenen und humusreichen Boden. Ein Schutz aus Stroh oder Reisig im Winter verhindert ein Abfrieren. Im Frühling werden die schlanken holzigen Stängel etwas zurückgeschnitten, sie treiben dann wieder aus.

Ernte/Aufbewahrung:
Den ganzen Sommer über werden die frischen, zarten Triebspitzen gepflückt. Im Juli und August haben sie den höchsten Wirkstoffgehalt. Die blühenden Zweige werden abgeschnitten und im Schatten getrocknet.

Wirkung
Das bittere Kraut unterstützt die Verdauung und Leberfunktion. Es wirkt fiebersenkend und bei Menstruationsbeschwerden krampflösend.

zuletzt geändert am: 14.12.2009   drucken   zurück