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Kerbel (Anthriscus cerefolium)

Kerbel stammt aus Südosteuropa und Westasien. Er gelangte von dort in die Mittelmeerländer und wurde wahrscheinlich von den Römern über die Alpen gebracht.

Botanik/Sorten
Gartenkerbel ist eng verwandt mit Petersilie und Karotte. Die hellgrünen, weichen Blätter sind drei- bis vierfach gefiedert. Die kleinen weißen Blüten öffnen sich von Mai bis August. Es gibt glattblättrige und krausblättrige Sorten.

Anbau/Standort
Kerbel stellt keine besonderen Ansprüche. Er bevorzugt halbschattige Standorte mit ausreichend Feuchtigkeit. Trockenheit führt zu verfrühter Blütenbildung. Ab März ist eine Direktsaat ins Freiland möglich. Um stets frisches Kraut ernten zu können, sind Folgesaaten bis Juli möglich.

Ernte/Aufbewahrung
Man verwendet nur die zarten jungen Blätter vor der Blüte. Durch oftmaliges Ernten wird die Blütenbildung verzögert. Zum Trocknen ist Kerbel nicht sehr gut geeignet, aber man kann ihn gut einfrieren.

Wirkung
Aufgrund seiner blutreinigenden, ausleitenden Eigenschaften wird Kerbel bei Frühjahrskuren eingesetzt. Die ätherischen Öle im Kerbel wirken harn- und schweißtreibend.

zuletzt geändert am: 14.12.2009   drucken   zurück