Natur im Garten international die umweltberatung
Natur-im-Garten

to the English Website A magyar weboldal na českých stránkách

BIO-GARTENDOKTOR
Biogartendoktor
Natur im GARTEN-AKADEMIE
< Nov 2017 >
M D M D F S S
30 31 01 02 03 04 05
06 07 08 09 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30 01 02 03
Ein „natürliches” Vorzeigeprojekt
Logo DIE GARTEN TULLN

Gartentelefon: 02742 / 74333
EU-Logo
Kofinanziert vom Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) der Europäischen Union.

Liebstöckel (Levisticum officinale)

Liebstöckel, auch genannt Maggiekraut, stammt aus Südeuropa. Mönche brachten die Pflanze schon früh über die Alpen und pflanzten sie in die Klostergärten.

Botanik/Sorten
Das ausdauernde Kraut gehört zur Familie der Doldenblütler (Umbelliferae), seine Stängel können bis zu 2 Meter hoch werden. Das üppige Laub friert im Winter samt den hohen Stängeln ab, treibt aber im Frühling neu aus.

Anbau/Standort
Das völlig winterharte Kraut kann jahrzehntelang am selben Platz stehen bleiben. Pflanzen Sie den Liebstöckel daher auf tiefgründige, gut mit Wasser versorgte Böden und geben Sie ihm eine kräftige Startdüngung aus Kompost. Er kann sowohl durch Aussaat als auch durch Teilung vermehrt werden. Ausgesät wird im März oder im August. Die kräftigen Setzlinge, ein bis zwei Pflanzen reichen für den Bedarf einer Familie, brauchen viel Platz. Halten Sie zu Nachbarpflanzen 1/2 Meter Abstand!

Ernte/Aufbewahrung
Am besten erntet man den ganzen Sommer laufend die frischen, jungen Blätter. Liebstöckel kann auch getrocknet werden, verliert dabei aber viel von seinem Aroma. Im Frühling oder Spätherbst können von kräftigen Liebstöckelpflanzen auch Wurzeln geerntet werden. Die getrockneten Wurzeln müssen in gut verschlossenen Gläsern aufbewahrt werden.

Wirkung
Liebstöckel wirkt harntreibend, hilft bei Blähungen, Blasen- und Nierenleiden und bei Magenschmerzen. Der Tee der Wurzel ist auch bei Menstruationsbeschwerden hilfreich.

zuletzt geändert am: 17.10.2007   drucken   zurück