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Majoran (Majorana hortensis)

Der Majoran ist in den Ländern rund um das Mittelmeer zu Hause. Bei Ägyptern, Römern und Griechen war er schon im Altertum bekannt. In die Gebiete nördlich der Alpen kam er aber erst im 16. Jahrhundert.

Botanik/Sorten
Der Majoran ist ein Lippenblütler (Labiatae). Im warmen Mittelmeerraum ist er ausdauernd und bildet bis 50cm hohe Büsche. Bei uns ist er nicht winterhart.

Anbau/Standort
Majoran kann im März am Fensterbrett vorgezogen oder ab Mai direkt ins Freiland gesät werden. Die sehr feinen Samen werden nur dünn mit Erde bedeckt und keimen nach 3-4 Wochen. Später werden zwei bis drei Pflänzchen in einem Abstand von 15cm zusammengesetzt. Majoran braucht viel Wärme und Sonne und einen leichten, aber nährstoffreichen Boden. Trockenheit hält er gut aus, nicht aber dichte oder gar staunasse Böden.

Ernte/Aufbewahrung
Den ganzen Sommer über werden die jungen, frischen Triebspitzen geerntet. Für Vorratszwecke erntet man, bevor sich die kugeligen Blütenknospen öffnen. Getrockneter Majoran erhält lange seine Würzkraft, wenn er dunkel und luftdicht verschlossen aufbewahrt wird. Frischer Majoran eignet sich auch zum Einfrieren.

Wirkung
Majoran macht üppiges Essen leichter verdaulich und schützt vor Blähungen und Völlegefühl. Zusätzlich wirkt Majoran als Tee wärmend, entspannend und krampflösend.

zuletzt geändert am: 29.10.2007   drucken   zurück