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Petersilie (Petroselinum crispum)

Die Petersilie stammt aus den südöstlichen Mittelmeerländern. Bei den Griechen und Römern der Antike war sie schon sehr beliebt. Karl der Große empfahl sie bereits in seinem Kulturpflanzenverzeichnis.

Botanik/ Sorten
Die Petersilie gehört in die Familie der Doldenblütler (Umbelliferae). Sie ist zweijährig und blüht im zweiten Jahr. Es gibt glattblättrige (italienische Petersilie) und krause Sorten (z.B. Mooskrause).

Anbau/Standort
Petersilie ist nicht kälteempfindlich und kann deshalb schon im März in Reihen von 10-15 cm Abstand gesät werden. Sie keimt sehr langsam und braucht bis zum ersten Grün oft 3 bis 4 Wochen. Die Petersilie braucht einen gut mit Nährstoffen versorgten, humusreichen Boden ohne Verdichtungen. Auf feuchten, halbschattigen Standorten entwickelt sie sich besonders gut.

Ernte/Aufbewahrung
Sobald die Pflanzen kräftig genug sind, können Sie laufend Petersilie schneiden, sogar im Winter. Erst wenn die Petersilie blüht, werden die Blätter hart und ungenießbar. Petersilie können Sie sowohl trocknen als auch einfrieren, aber bei beiden Konservierungsmethoden verliert sie viel an Aroma. Am besten topfen Sie einige Pflanzen für die Winterernte am Fensterbrett ein.

Wirkung
Von der Petersilie kann man sowohl die Blätter, die Wurzeln, als auch die Samen genießen. Sie wirkt harntreibend, krampflösend und bei Blasen- und Nierenentzündungen. Petersilie fördert bei Stillenden die Milchbildung und lindert Menstruationsbeschwerden. Vorsicht vor Überdosierung bei Schwangerschaft und Nierenkrankheiten.

zuletzt geändert am: 16.10.2007   drucken   zurück