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Salbei (Salvia officinalis)

Auch der Salbei stammt aus den Mittelmeerländern. In Dalmatien, Griechenland und Spanien wächst er wild auf trockenen, kalkhaltigen Felshängen.

Botanik/Sorten
Salbei gehört zu den Lippenblütlern (Labiatae). Der echte Salbei ist ausdauernd (zahlreiche Variäteten, auch buntblättrige). Ein seltener Verwandter des Gartensalbeis ist der Muskatellersalbei (Salvia sclarea). Er ist zweijährig und wird als Würzkraut (Geschmack nach Ambra) verwendet. Die vielen im Handel angebotenen Ziersalbei- Sorten sind für die Verwendung in der Küche ungeeignet.

Holzbienen lieben den Nektar des Muskatellersalbei

Foto: Gabriela Hekele

Anbau/Standort
Salbei will einem sonnigen Standort in gut durchlässigem Boden (“trockene Füße”), der mit Kompost und Kalk gut versorgt ist. Er lässt sich auch gut im Steingarten ziehen. Ausgesät wird ab April ins Frühbeet, ab Mai ins Freiland. Von erwachsenen Sträuchern lassen sich leicht Stecklinge oder Ableger ziehen. Mit zunehmendem Alter verholzt Salbei stark, deshalb muss man rechtzeitig für Nachwuchs sorgen. In rauen Lagen sollte er im Winter mit Stroh abgedeckt werden. Im Frühjahr bis auf 15 cm zurückschneiden.

Ernte/Aufbewahrung
Junge, zarte Blätter laufend frisch verwenden. Für den Vorrat kurz vor der Blüte bei trockenem Wetter und zur Mittagszeit ernten, da sind sie am würzigsten. Dann im Schatten trocknen.

Wirkung
Salbei enthält reichlich ätherische Öle und wirkt positiv auf Mund- und Zahnfleischentzündungen. Innerlich angewendet wirkt er bei Verdauungsstörungen und nächtlichen Schweißausbrüchen. Salbei ist nicht für Schwangere und Epileptiker geeignet.

zuletzt geändert am: 22.10.2007   drucken   zurück