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Weinraute (Ruta graveolens)

Die Weinraute stammt aus den südeuropäischen Mittelmeerländern. Während des Mittelalters zählte sie zu den wichtigsten Heilkräutern in den Klostergärten. Später war sie vor allem in den Bauerngärten heimisch.

Botanik/Sorten
Die Weinraute gehört in die Familie der Rautengewächse (Rutaceae). Im Handel sind zwei ausdauernde Sorten erhältlich. Die „Großblättrige Weinraute“ ist auch im Ziergarten sehr dekorativ. In raueren Lagen ist die frostunempfindlichere „Kleinblättrige Weinraute“ zu empfehlen.

Anbau/Standort
Am besten gedeiht die Weinraute auf magerem Boden, auf dem Wasser gut abfließt. Steine und etwas Kalk tragen sehr zu ihrem Wohlbefinden bei. Wer die Weinraute selber ziehen will, sät im März in eine Schale oder im April ins Freiland. Die Weinraute lässt sich auch gut durch Teilung älterer Wurzelstöcke im Frühjahr oder durch Stecklinge im Frühsommer vermehren.

Ernte/Aufbewahrung
Frisch wird die Weinraute als Weingewürz verwendet. Zum Trocknen schneidet man das Kraut während der Blüte und streift dann die Blätter von den Stängeln.

Wirkung
Die scharf schmeckenden Blätter der Weinraute sind verdauungsfördernd und schweißtreibend. Sie werden bei Menstruationsbeschwerden und rheumatischen Schmerzen eingesetzt. Nur in geringen Mengen verwenden. Das Gewürz ist für Schwangere nicht geeignet.

zuletzt geändert am: 29.10.2007   drucken   zurück