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Ysop (Hyssopus officinalis)

Der Ysop stammt ursprünglich aus Südeuropa und Vorderasien. Seit alten Zeiten wird er als Heilpflanze genutzt. Er war bereits in der Antike sehr geschätzt und wurde von Mönchen nach Mitteleuropa gebracht.

Botanik/Sorten
Der Ysop gehört in die Familie der Lippenblütler. Er bildet kleine, ausdauernde Halbsträucher, die 30-60 cm hoch werden. Es gibt Formen mit blauen, rosa oder weißen Blüten.

Anbau/Standort
Die Pflanze bevorzugt lockeren, kalkhaltigen Boden und einen sehr sonnigen Standort. Ysop kann im Frühling unter Glas oder in Schalen auf der Fensterbank ausgesät werden. Die Samen werden dünn mit Erde bedeckt und feucht gehalten. Einfacher ist es, einige vorgezogene Pflanzen zu kaufen. Bestände können leicht durch Teilung oder Stecklinge vermehrt und verjüngt werden. Ysop braucht wenig Pflege. Im Winter ist er für einen Frostschutz dankbar.

Ernte/Aufbewahrung
Die Blätter und jungen Triebspitzen können laufend geerntet werden. Zum Trocknen schneidet man das Kraut während der Blüte. Die abgerebelten Blätter werden in dünnen Schichten ausgebreitet und im Schatten getrocknet.

Wirkung
Das bitter-aromatische Kraut wirkt schleimlösend, lindert Fieber und Entzündungen, stärkt das Verdauungs-, Harn-, Nerven- und Bronchialsystem.

zuletzt geändert am: 18.10.2007   drucken   zurück