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Zitronenmelisse (Melissa officinalis)

Die Zitronenmelisse stammt aus dem Nahen Osten und breitete sich bald im gesamten Mittelmeerraum aus. Die Benediktiner brachten sie nach Mitteleuropa, wo sie in den Klostergärten zu den am meisten geschätzten Heilpflanzen zählte.

Botanik/Sorten
Die ausdauernde Pflanze, die 30-80cm hoch wird gehört zur Familie der Lippenblütler (Labiate). Zum Überwintern bildet sie harte Blätter dicht am Boden aus. Alle anderen, oberirdischen Pflanzenteile erfrieren. In rauen Klimalagen ist ein Winterschutz aus Reisig oder Laub erforderlich.

Anbau/Standort
Zitronenmelisse braucht einen warmen, sonnigen und geschützten Standort und humusreichen, durchlässigen Boden. Ausgesät wird im April oder Mai direkt an Ort und Stelle ins Freiland oder unter einer Folie. Ältere Pflanzen können durch Teilung oder durch Stecklinge vermehrt werden.

Ernte/Aufbewahrung
Die jungen Blätter der Zitronenmelisse können laufend frisch gepflückt werden. Zur Konservierung werden die oberen Teile der Stängel kurz vor der Blüte geerntet. Am Besten bei kühlem, trockenem Wetter in der Mittagszeit, wenn der Gehalt an ätherischen Ölen am höchsten ist. Leider geht das zitronige Aroma beim Trocknen verloren. Die Blätter können auch in Essig oder Alkohol eingelegt werden.

Wirkung
Vor allem die jungen Blätter enthalten die ätherischen Öle Citronella und Citral. Die krampflösende Wirkung der Melisse hilft bei Blähungen, Erbrechen, Menstruationsbeschwerden und bei Migräne. Das Aromaöl von Citronella beruhigt und wehrt Insekten ab. Äußerlich angewendet wirkt es gegen Herpes.

zuletzt geändert am: 22.08.2007   drucken   zurück