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Frühlingssalate

Nach den langen, kalten, dunklen Wintermonaten startet das Gartenjahr erst richtig mit der Ernte der ersten Frühlingssalate. Wer freut sich nicht auf das erste frische Grün aus dem eigenen Garten.

Aussaat:
Kopfsalat, Eissalat: ab Februar
Winterkopfsalat: September (Kopfbildung im Frühjahr)
Vogerlsalat: Direktsaat August – September (in schneereichen Gebieten ins Frühbeet, um im Winter ernten zu können)

Pflanzung:
Kopfsalat, Eissalat: ab Mitte Februar ins Frühbeet, ab Mitte März ins Freiland

Boden:
humos, locker

Lagerung:
Salate sind nur kurz lagerfähig 1-2 Tage im Kühlschrank. Frisch geerntet genossen ist er am vitaminreichsten und geschmackvollsten.

Schwarzfäule:
Der Pilz Rhizoctonia solani befällt neben Salat auch Kartoffeln, Radieschen, Rettiche und Kohlgewächse (in der Fruchtfolge beachten!) und tritt v.a. in humusreichen Böden bei hoher Bodenfeuchtigkeit und Temperaturen über 16 ° C auf.

Schadbild:
Befallene Salatköpfe sehen von oben gesund aus, die bodenaufliegenden Blätter sind braun, nassfaul oder pergamentartig trocken, je nach Witterung. Die Fäule kann bis ins Herz reichen.
Verbreitung: eine Verbreitung erfolgt durch Verfrachtung von Sporen mit dem Wind. Der Pilz überdauert im Boden oder auf infizierten Ernterückständen.

Gegenmaßnahmen: 
weite Fruchtfolge, sofortiges Entfernen und kompostieren aller befallener Pflanzen, Salat auf Dämmen (ca. 10 – 15 cm hoch) anbauen.

zuletzt geändert am: 14.12.2009   drucken   zurück