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Kirschfruchtfliege (Rhagoletis cerasi)

Die 4 bis 5 Millimeter große Kirschfruchtfliege gehört der Familie der Bohrfliegen an. Ihre Flügel sind mit dunklen Streifen druchzogen und ihre Larven entwickeln sich in der Kirsche.

Schadbild:
Die Made der Kirschfruchtfliege entwickelt sich den den Früchten von Kirschen und verursacht beim Verzehr dieser einen Fäulnis-Geschmack.

Lebensweise:
Die Hauptflugzeit der Kirschfruchtfliege ist zwischen Mai und Juli, während der sie sich hauptsächlich im Kronenbereich von Kirschbäumen aufhält. Die Weibchen legen ihre Eier nach der Befruchtung in die reifenden Kirschen ab. Eine Fliege kann bis zu 200 Eier legen. Nach ca. 6 Tagen schlüpfen die Maden, die sich vom Fruchtfleisch der Kirsche ernähren. Bevor sich die Made verpuppt verlässt sie die Kirsche und seilt sich an einem Spinnfaden auf den Boden ab. Sie verpuppt sich und überwintert unter den Kirschbäumen im Boden. Zur Kirschenzeit im folgenden Jahr schlüpft daraus die fertige Fliege.

Vorbeugende Maßnahmen:
- früh bzw. spät reifende Kirschsorten sind meist madenfrei

Direkte Maßnahmen:
- verwenden von gelben Leimfallen zur Hauptflugszeit
- Hühner unter den Bäumen weiden lassen, diese fressen viele Larven
- den Boden um die Kirschbäume vor der Reife mit Insektennetzen oder Tüchern auslegen (die aus dem Boden kommenden Fliegen bleiben darunter gefangen und können nicht in die Baumkronen fliegen)

zuletzt geändert am: 15.10.2013   drucken   zurück