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Springschwänze (Collembola)

Springschwänze gehören zu den Urinsekten und erreichen einen maximale Körpergröße von ein bis zwei Millimeter. Springschwänze besitzen einen „Springschwanz“, mit dem sie bei Gefahr wegschnellen können.

Schadbild:
Springschwänze halten sich häufig in der Erde von Blumentöpfen auf und ernähren sich dort von abgestorbenem Pflanzenteilen. Geht dieser Vorrat zu neige fressen sich auch dünne Faserwurzeln und können so die Topfpflanzen schädigen.

Lebensweise:
Springschwänze  halten sich meist im Innenbereich von Häusern auf und ernähren sich von Algen, Pilzen, Bakterien und abgestorbenem Pflanzenmaterial. Dadurch tragen sie wesentlich zum Abbau von organischem Material bei. Die Fortpflanzung der Springschwänze erfolgt durch das Ablegen der Samen in Tröpfchenform, welche das Weibchen mit ihrem Hinterleib abstreift und dadurch die Eier befruchtet. Bei kalter Witterung und im Winter sterben die Tiere, jedoch die Eier überdauern die ungünstige Jahreslzeit.

Vorbeugende Maßnahmen:
- für Zimmerpflanzen nur reifen Kompost verwenden, da Springschwänze in unzersetztem Material ideale Lebensbedingungen vorfinden

Direkte Maßnahmen:
- Umtopfen der Zimmerpflanzen
- Topfpflanzen ins Freie stellen und bis knapp zum Welkepunkt abtrocknen lassen, die Tierchen verlassen dieses „wüstenartige“ Milieu, anschließend Pflanze ausreichend gießen

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zuletzt geändert am: 15.10.2013   drucken   zurück