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Das Ökologische Gleichgewicht

Wir betrachten einzelne Pflanzen oder Tiere vielfach losgelöst von ihrer Umwelt. Jedoch sind sie eingebunden in komplexe Systeme, die sich durch Wechselwirkungen, Rückkoppelungen und Abhängigkeiten selbst regulieren.

Natürliche oder naturnahe Ökosysteme befinden sich im Normalfall im ökologischen Gleichgewicht. Ein Ökosystem ist um so stabiler, je vielfältiger (je mehr Organismen) es beheimatet. Eine explosionsartige Vermehrung einer Art findet hier entweder nicht statt oder wird rasch durch die natürlichen Gegenspieler wieder eingebremst.

Je mehr jedoch in ein System eingegriffen und die natürliche Regulation erschwert oder verhindert wird, desto leichter ist es aus dem Gleichgewicht zu bringen. Das wiederum kann das Auftreten von Krankheiten oder zur massiven Vermehrung einzelner Tierarten führen, die wir Schädlinge nennen. In künstlichen Systemen wie Monokulturen oder standortfremden Pflanzungen funktioniert die Selbstregulation kaum mehr, sie sind daher anfällig gegenüber Krankheiten und Schädlingen. Ein ziemlich sicherer und nachhaltiger Weg, die Selbstregulation außer Kraft zu setzen, ist auch der Einsatz der „chemischen Keule“ im Pflanzenschutz. Warum? Chemische Pflanzenschutzmittel vernichten meist auch Nützlinge, zumindest aber beeinträchtigen sie deren „Futter“ – die Schädlinge – und das natürliche Gleichgewicht wird zerstört.

zuletzt geändert am: 25.11.2009   drucken   zurück