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Wie wirkt chemischer Pflanzenschutz?

Unter chemischem Pflanzenschutz wird der vorbeugende oder bekämpfende Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln (Pestizide) verstanden. Dieser ist nicht im Sinne der Aktion „Natur im Garten“.

Chemischer Pflanzenschutz unterscheidet zwischen Insektiziden (gegen Insekten) und Fungiziden (gegen Pilze), die durch Aufspritzen auf die Pflanze aufgebracht werden. Außerdem gibt es die Herbizide (Unkrautvernichter), welche der Vernichtung von unerwünschten Pflanzen dienen. In einem Naturgarten haben diese nichts verloren!

Während Fungizide in den Stoffwechsel der Pilzzellen eingreifen, wirken Insektizide meist auf das Nervensystem der Insekten und weisen eine hohe Giftigkeit für den Menschen auf.

Überlegungen, die gegen einen Gifteinsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln sprechen:
- Die Verwendung von Pestiziden widerspricht dem Wunsch nach einem Garten als Lebensraum!
- Zu frühe Behandlung nimmt natürlichen Feinden die Chance auf Erfolg.
- Durch Pestizideinsatz wird die Wirkung und nicht die Ursache bekämpft und ist daher nicht langfristig.
- Nur wer biologisch wirtschaftet, kann gesundes Obst und Gemüse ohne Spritzmittelrückstände genießen.
- Die meisten Verarbeitungsmethoden verlangen kein makelloses Obst.
- Meist wird mehr als die wirklich benötigte Spritzmittelmenge angerührt. Reste müssen fachgerecht entsorgt werden!

zuletzt geändert am: 25.11.2009   drucken   zurück