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Spitzmaus

Die Spitzmaus ist kein Nagetier, sondern als Insektenfresser eher verwandt mit Igel und Maulwurf. Da sie täglich tierische Kost in der Höhe ihres eigenen Körpergewichtes benötigt, gilt sie als eifriger Helfer im Garten.

Aussehen
Spitzmäuse zählen zu den kleinsten Säugetieren der Welt, ihre Körperlänge beträgt je nach Art meist weniger als 10 cm. Ihr Kennzeichen ist die spitz zulaufende Schnauze, das Gebiss ist mit vielen kleinen spitzen Zähnen besetzt. Die Augen sind oft im samtartigen kurzen Pelz verborgen.

Lebensweise
Je nach Spitzmausart sind sie tag- oder nachtaktive Räuber, die ganzjährig aktiv bleiben. Sie besitzen einen sehr raschen Stoffwechsel (ein Spitzmausherz schlägt 800 bis 1000 mal in der Minute) und sind deshalb immer auf der Suche nach etwas Fressbaren. Auf ihrer Speiseliste stehen hauptsächlich Insekten, Spinnen, Gliedertiere und Schnecken.
Die meisten Arten sind außerhalb der Paarungszeit Einzelgänger mit mehr oder weniger festen Revieren, die gegen Eindringlinge verteidigt werden.
Da Spitzmäuse stark duftende Moschusdrüsen besitzen, werden sie von anderen Räubern eher gemieden. Bei Gefahr können sie sehr laute fiepende Töne von sich geben.

Nutzen
Spitzmäuse sind reine Fleischfresser und gelten als ausgesprochen gefräßig. Auf ihrer Speiseliste stehen eine Reihe unliebsamer Gartenbesucher, wie zum Beispiel viele Schadinsekten, aber auch Schnecken.

Förderung
Kein chemischer Pflanzenschutz
Lebensräume anbieten (z. B.: naturnah gestaltete Gärten mit dichtem Unterwuchs, Totholz- oder Steinhaufen)

zuletzt geändert am: 25.11.2009   drucken   zurück