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Holunder – Strauch der Götter

Der Name Holunder leitet sich aus der heidnischen Mythologie ab, wo der Strauch mit der Germanischen Göttin „Hulda, Holda“ in Verbindung gebracht wurde. Der Holunder ist ein rundherum wertvoller Strauch.

Ab Juni bis in den Juli erscheinen am jungen Holz weiße Blüten an bis zu 30 cm großen flachen Dolden. Ihr frischer, fruchtiger Duft ist unverwechselbar und typisch für den Holunder. Die schwarzen Beeren reifen im September.
Holunderbeeren sollten nur gekocht verzehrt werden. In größeren Mengen roh gegessen können sie Durchfall und Erbrechen verursachen.
Holunder wird auch als natürlicher Farbstoff in der Industrie verwendet – für Süßigkeiten, Milchprodukte und auch in der Textilindustrie.

Pflanzung:
im Herbst oder Frühling

Boden:
nährstoffreich, humos

Pflege:
überalterte Sträucher können durch starken Rückschnitt verjüngt werden

Lagerung:
Blüten und Beeren sind nicht lange lagerfähig, am besten frisch zu Säften oder Marmeladen verarbeiten. Die Beeren können eingefroren werden.

Schädlinge:
Im Frühjahr wird der Holunder oft stark von Blattläusen befallen. Das ist eigentlich begrüßenswert. Durch dieses große Nahrungsangebot siedeln sich viele blattlaus-fressende Nützlinge dauerhaft im Garten an.

Tipp:
Der Holunder ist eines der wertvollsten Gehölze für unsere heimische Tierwelt. Etwa 62 Vogelarten nutzen den Holunder als Nahrungsquelle.

zuletzt geändert am: 02.12.2009   drucken   zurück