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Biologischer Pflanzenschutz: Nützlinge

Nützlinge – Geduld und Vertrauen in natürliche Mechanismen machen den Einsatz chemischer Pflanzenschutzmittel überflüssig. Strukturierte und artenreiche naturnahe Gärten bieten ausreichend Lebensraum für Nützlinge.

Am besten ist es, sich die natürlichen Gegenspieler der Schädlinge einfach in den Garten zu locken. Mit heimischen Pflanzen und Naturgartenelementen sind die fleißigen Helfer rasch zur Stelle. Bäume, Sträucher und auch blühende Wiesen mit ihrer Vielfalt an Gräsern, Kräutern und Insekten sind wichtige Element des Naturgartens. Ein wildes Eck im Garten ist ein Paradies für Schmetterlinge.

Künstlich angelegte Feuchtbiotope stellen für viele wasserbewohnende Tier- und Pflanzenarten einen wichtigen Lebensraum dar. Auch Trockenmauern bieten ideale Lebensräume für viele Arten. Geduld ist die Devise. Sobald die ersten Schädlinge auftauchen, ist es nur mehr eine Frage der Zeit, bis auch Nützlinge sich vermehren und die Schädlinge auf natürliche Weise reduzieren.

Nützlinge besitzen ein enormes Potenzial bei der Kontrolle und Regulierung von Schadinsekten. Marienkäfer vertilgen bis zu 50 Blattläuse pro Tag (400 Läuse/Käfer/Jahr), eine Florfliegenlarve verspeist 200 bis 500 und eine Schwebfliegenlarve bis zu 600 Blattläuse im Laufe ihres Larvendaseins. Raubmilben verzehren nicht nur bis zu 50 Spinnmilben pro Individuum, sondern auch Pilzsporen und Pilzfäden.

zuletzt geändert am: 02.12.2009   drucken   zurück